• Henning Trenkamp

eScooter - Erste Versicherungsplaketten am Start

Freie Bahn für eScooter in Deutschland. Der Bundesrat stimmte vor knapp einer Woche einer entsprechenden Verordnung zu. Doch einfach aufsteigen und losfahren ist nicht - die Nutzung der elektronischen Tretroller ist an Bedingungen geknüpft. Eine davon ist die Versicherungspflicht. Wir verraten euch, was es zu beachten gibt.


eScooter erfahren dieser Tage einen Boom. Seit die Erlaubnis der Nutzung in Deutschland absehbar war, stieg das Interesse an den praktischen Flitzern schlagartig an. In anderen Ländern wie Österreich, Spanien oder den USA gehören sie längst zum Stadtbild.


Vorschriften

Für Nutzer in Deutschland gibt es hingegen einiges zu beachten. So müssen sie mindestens 14 Jahre alt sein, ihre eScooter dürfen maximal 20km/h schnell fahren und dürfen nur auf Radwegen oder Radfahrstreifen fahren.


Fehlen sowohl Radweg als auch Radfahrstreifen, darf oder muss der eScooter auf der Straße gefahren werden. Ein Helm wird zwar empfohlen, ist aber keine Vorschrift. Ein Führerschein oder eine Prüfbescheinigung ist ebenfalls nicht notwendig.

Versicherung

Dafür besteht für eScooter aber eine Versicherungspflicht. Bedeutet: Eine Kfz-Haftpflichtversicherung muss abgeschlossen werden, man erhält für den eScooter dann eine selbstklebende Plakette, die am Fahrzeug angebracht werden muss. Das ist grob dasselbe Prinzip wie bei Rollern oder Mofas. Der Versicherungsschutz gilt von März bis Ende Februar - dann muss wieder eine neue Plakette her.

Einige Versicherer haben den entsprechenden Versicherungsschutz für eScooter bereits am Start, dazu zählen u.a. die Allianz, die Bayerische oder die Württembergische.


Tarifierungsunterschiede

Wie bei der Roller-Versicherung auch, unterscheiden die Versicherer auch beim eScooter teilweise nach dem unterschiedlichen Alter der Fahrer. So kann es vorkommen, dass junge Fahrer bei einigen Gesellschaften einen höheren Beitrag zahlen müssen als ältere Fahrer. Die Altersgrenze liegt häufig bei 23 Jahren.

Es gibt aber (derzeit) auch noch Anbieter, bei denen für alle Fahrer derselbe Beitrag gilt.


Besonderheit bei der Bayerischen

Der Münchener Versicherer "die Bayerische" bietet jungen Leuten einen besonderen Anreiz, sich die Versicherungsplakette für eScooter bei ihnen zu holen. Die Bayerische rechnet unfallfreie Jahre mit dem eScooter später auch in der Autoversicherung an. Fährt der 14jährige also beispielsweise 5 Jahre unfallfrei bei der Bayerischen und kauft sich mit 19 das erste eigene Auto, rechnet der Versicherer die unfallfreien Jahre auf die Autoversicherung an. Er bekommt also die deutlich bessere Einstufung als derjenige, der vorher keinen eScooter hatte - oder diesen nicht bei der Bayerischen versichert hatte.


Ihr interessiert euch für eScooter und denkt über die Anschaffung nach? Informiert euch gerne bei uns über die möglichen Versicherungslösungen!

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