• Henning Trenkamp

Wie versichern sich eigentlich Versicherungsmakler privat?


Heute gewähre ich mal einen Einblick in meinen privaten Versicherungsordner. Sicherlich hat sich der ein oder andere schon mal gefragt, wie sich Versicherungsfritzen eigentlich selbst versichern. Versichern sie sich überhaupt? Oder lassen sie es ganz sein, weil sie ja aus der täglichen Praxis am besten wissen, dass Versicherungen im Schadenfall eh nie zahlen? Hier kommt die Auflösung!


Wie ist eigentlich jemand, der tagtäglich mit Versicherungen zu tun hat selber versichert? Vielleicht hat sich jemand von euch diese Frage schon mal gestellt. Mich interessiert selber ja auch, mit welchem Betriebssystem IT-Spezialisten am liebsten arbeiten oder welches Auto der Autohändler selbst fährt. Heute verrate ich mal, wie ich versichert bin.

Im Jahr 2005 habe ich meine eigene Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Besser gesagt wurde ich von meinem Vater dazu gezwungen, sie abzuschließen. Im Jahr 2005 bin ich einen Marathon gelaufen, in den Folgejahren viele weitere Langstreckenläufe und einen olympischen Triathlon habe ich ebenfalls gemeistert. Mit anderen Worten: ich war ziemlich fit.

Den Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung hielt ich daher damals für totalen Blödsinn. 3,5 Jahre später war ich wegen einer schweren Erkrankung vorübergehend berufsunfähig - genau zu der Zeit, in der meine Frau mit unserem ersten Kind schwanger war...

Seither liebe ich diese Versicherung und würde sie als meine wichtigste Absicherung überhaupt bezeichnen. Da war meine Frau, das ungeborene Kind und so viel Verantwortung. Helfen konnte ich eh schon krankheitsbedingt nicht viel, bricht dann aber auch noch ein komplettes Gehalt weg, ist das schon ein schweres Paket, das man mit sich herumschleppt. Insofern war ich sehr froh über meine Berufsunfähigkeitsversicherung, welche übrigens anstandslos die vereinbarte Rente gezahlt hat.

Als nächstes ist dann neben den KFZ-Versicherungen, auf die ich bestimmt nicht näher eingehen muss, sicherlich die Haftpflichtversicherung zu nennen. Eine Privathaftpflichtversicherung für die Familie habe ich natürlich auch, ich wäre ja auch schön doof, wenn nicht. So eine Versicherung kostet gerade mal rund 90 EUR pro Jahr, leistet aber bei Schäden bis zu einem Betrag von 50 Millionen Euro, sollte es mal richtig schlimm kommen. Glücklicherweise haben wir diese Versicherung - trotz mittlerweile Frau und drei Kindern - noch nie in Anspruch nehmen müssen.

Ebenfalls abgesichert habe ich neben meiner Arbeitskraft die anderen großen Vermögenswerte: unser Haus und den Hausrat. Das Gebäude habe ich dabei nicht nur gegen die Standard-Gefahren "Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel" versichert, sondern mittlerweile auch gegen Elementarschäden. In der Hausratversicherung sehe ich die Gefahr von Elemtarschäden indes nicht, daher habe ich die Deckung dort rausgelassen.

Dafür habe ich bei der Hausratversicherung aber darauf geachtet, dass unsere Fahrräder in ausreichender Höhe versichert sind.

Sowohl bei der Gebäude- als auch bei der Hausratversicherung war mir sehr wichtig, dass in den Verträgen Unterversicherungsverzicht als vereinbart gilt, uns im Schadenfall also kein Abzug für eine evtl. bestehende Unterversicherung angerechnet werden kann. Außerdem sollten grob fahrlässig herbeigeführte Schäden ebenfalls mitversichert sein.

Auch in der Gebäude- und Hausratversicherung sind wir aber bisher von Schäden verschont geblieben.

Minimal anders sieht das leider in der Rechtsschutzversicherung aus. Meine Rechtsschutzversicherung musste ich kürzlich im zehnten Vertragsjahr erstmalig in Anspruch nehmen - weil ich gerne meinen Führerschein behalten wollte. :-)

Ja, ich muss gestehen, ich war dann doch deutlich zu schnell unterwegs. Glücklicherweise blieb ich von wirklich teuren Rechtsstreitigkeiten bisher aber verschont. Im Zweifel weiß ich aber, dass ich mich auf meine Rechtsschutzversicherung verlassen kann.

Darüber hinaus habe ich dann noch Jahres-Reiseversicherungen, sowohl eine Reise-Krankenversicherung als auch eine Reiserücktrittsversicherung, da wir schon gerne verreisen und es bei 5 Personen bzw. insbesondere 3 Kindern schon mal dazu kommen kann - vor und während der Reise - dass plötzlich jemand erkrankt.

Ebenfalls für den Krankheitsfall haben wir Zusatzversicherungen für den stationären Aufenthalt und für die Zähne. Mir ist es wichtig, dass meine Kinder im Zweifel in einem Einbettzimmer die nötige Ruhe bekommen, um wieder gesund zu werden und dass teure Zahnersatzmaßnahmen oder kieferorthopädische Maßnahmen entsprechend abgesichert sind.

Zu guter Letzt bleiben dann noch die Rentenversicherungen. Sowohl für mich privat als auch für meine Kinder habe ich diverse Verträge, in denen ich Geld für die Zukunft spare.

Und das war es dann auch schon. Mehr Versicherungsverträge besitze ich nicht und ich fühle mich damit ziemlich gut. Einzig über eine Unfallversicherung mache ich mir immer noch Gedanken, insbesondere auch wegen der Kinder.

Klar ist natürlich, dass dies keine "Schablone" ist, die man über jede Familie legen kann. Zum Glück, denn sonst wäre mein Beruf auch ziemlich langweilig und fast überflüssig.

Bei der Suche nach der perfekten Absicherung gilt es, die Bedürfnisse und den Bedarf eines jeden einzelnen zu berücksichtigen. Es ist eben nicht jedem wichtig, im Falle eines Krankenhausaufenthaltes in einem Einbettzimmer untergebracht zu werden. Und jemand, der am liebsten und ausschließlich an der deutschen Ostsee seinen Urlaub verbringt, braucht halt auch keine Reise-Krankenversicherung.

Eure Bedürfnisse und eben euren Bedarf versuchen wir in unseren Beratungen herauszufinden und dann dafür passenden Schutz zu suchen.

Abseits von Bedarf und Bedürfnissen gibt es aber auch bei Versicherungen noch den Bauch, der mit darüber entscheidet, wie wir uns versichern. Ich bin selbst der Meinung, dass man bei der gewählten Absicherung nicht ausschließlich nach den Leistungsdaten gehen, sondern auch auf sein Bauchgefühl hören sollte. Ich finde es wichtig, dass man Ende auch das Gefühl hat, dass ein Versicherer oder ein Tarif eben der Richtige ist.

Unser Job beim Versicherungsmakler C. Trenkamp ist es, euch guten Schutz inklusive gutem Gefühl zu besorgen. Dabei geben wir unser Bestes!

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